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Vereinsgründung und Start am 01.01.1998. Der Verein Zentrum ELCH für Eltere und Chind wurde im Herbst 1997 gegründet und wurde ab 01. Januar 1998 aktiv. Zugleich erfolgte die erste Erweiterung um das damalige Kleinkinderzentrum, das in den angrenzenden Räumen zum Müze angesiedelt war. Die Gründung war mit einem Identitätswechsel verbunden: vom lila-frauenbewegten Mütterzentrum zum Zentrum ELCH – explizit auch für Väter – mit dem inzwischen gut bekannten, etwas sperrigen Logo.
1999 Bereits im zweiten Vereinsjahr führte der Vorstand eine Impulstagung durch unter dem Motto 'wELCHes Dach?' Daraus entstand das heute noch gültige Leitbild. Im gleichen Jahr erhielt das Zentrum ELCH den Anerkennungspreis der kantonalen Arbeitsgemeinschaft für Elternbildung (KAEB) zugesprochen, der mit Fr. 5'000.- dotiert war und für die Weiterbildung der Mitarbeitenden eingesetzt wurde.
2000/2001 Nach einem Jahr des Aufbaus leistete sich das Zentrum ELCH zum nationalen Tag der Mütterzentren 2001 etwas Besonderes, ein eigenes Theater. Das Cabaret bel-art schuf eigens ein Theaterstück, das auf der mobilen Bühne des Amts für Soziokultur auf dem Helvetiaplatz aufgeführt wurde. Der Titel der Veranstaltung lautete 'Die zahllosen Berufe der Familiefrau', und die Mitarbeitenden betätigten sich als Sandwichfrauen mit Plakaten, auf denen einerseits 'Ich bin Mutter' und anderseits 'Ich bin auch...eine Köchin, eine Putzfrau, eine Krankenschwester, usw. stand. Das Hauptreferat hielt die Historikerin Heidi Witzig in ihrer gewohnt fesselnden Art. Im Anschluss dazu überreichten die Vorstandsfrauen Stadträtin Monika Stocker eine Petition, in der ganz kühn die Forderung nach Mütterzentren in allen Stadtquartieren gestellt wurde. Niemand ahnte damals, dass wir keine 10 Jahre später diesem Ziel einen grossen Schritt näher sein würden.
2002 Das Zentrum platzte aus allen Nähten. Gleichzeitig waren die Räumlichkeiten nicht optimal. Zum zweiten Mal wurden die Fühler nach neuen Möglichkeiten ausgestreckt – und fündig wurden wir an der Regensbergstrasse. Das Zentrum ELCH zog von Neu-Affoltern nach Oerlikon.
2003-2005 Im Laufe des Jahres 2003 wurde die Kontrakterneuerung vorbereitet, die eine Erhöhung der Kontraktsumme um 30'000 Franken ermöglichte. Die laufende Vergrösserung brachte auch eine Erweiterung der Aufgaben mit sich. 2004 beteiligte sich das Zentrum ELCH an einem innovativen Projekt, das zusammen mit den Gemeinschaftszentren von ganz Zürich Nord umgesetzt wurde und heute noch sehr erfolgreich ist: die FemmesTISCHE. Zudem wurde innerhalb der Geschäftsleitung ein Vorsitz geschaffen, die Geschäftsführung. 2005 bereits wurde ein weiteres Projekt in die Tat umgesetzt und mit dem Müslihuus ein neuer ELCH-Standort in einem Kindergartenlokal der Schule Im Birch geschaffen.
2006 In diesem Jahr ergab sich die Möglichkeit ein weiteres Zentrum im schnell wachsenden Affoltern zu eröffnen, das Zentrum CeCe-Areal. Der Vorstand wog Pro und Contra sorgfältig ab und entschied sich dann dafür, die Wachsstrategie weiter zu verfolgen. Das Projekt CeCe-Areal wurde in Angriff genommen. Gleichzeitig erforderte die Erweiterung eine neue Struktur der Organisation. Die Zentren konnten nicht mehr durch eine Person zentral geführt werden. Jedes erhielt eine eigene Leitung, die zusammen mit der Geschäftsführerin die neue Geschäftsleitung bildete. Ihr zur Seite steht ein Stab, bestehend aus zwei Personen, welche sich um die Buchhaltung sowie die Personaladministration und allgemeine Assistenzarbeiten kümmern.
2007 Im Herbst fand die offizielle Eröffnung des Zentrums CeCe-Areal im Beisein von Frau Stadträtin Monika Stocker statt. Bereits zum dritten Mal eröffnete sie mit uns zusammen ein ELCH-Zentrum.
2008 Der Projektstatus des Müslihuus wurde beendet – es erhielt einen Kontrakt und wurde zum dritten ELCH-Zentrum. Gleichzeitig war klar, dass es das Kindergartenlokal in der Schule Im Birch verlassen musste. Die neu gefundenen Räume waren zu gross für das Müslihuus alleine. Die Lösung lag in einer Kooperation mit dem TEZET. Geplant wurde eine neue Trägerschaft zur Bewirtschaftung eines grossen Raumes für selbstorganisierte Gruppen. Damit wird künftig in Neu-Oerlikon nebst den Angeboten des Müslihuus für Familien mit Kleinkindern auch Raum für Jugendliche und Erwachsene sowie andere Nutzergruppen zur Verfügung stehen. Ebenfalls im Jahr 2008 wurde die Planung des vierten ELCH-Zentrums angepackt, das in der Überbauung Frieden (auf Höhe Ifang) entstehen wird. Auch da soll Neues entstehen können. Es ist ein Konzept für die Zusammenarbeit mit der Kindertagesstätte in Arbeit, die in dieselbe Überbauung ziehen wird. Die Fortsetzung dieser Geschichte folgt mit Sicherheit!
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